Es war das besondere Licht, das gegen Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Maler in das nordöstlich von Bremen gelegene Dorf Worpswede zog. Paula Modersohn-Becker soll von einem "Wunderland" gesprochen haben. Der Dichter Rainer Maria Rilke sah im Teufelsmoor einen "Himmel von unbeschreiblicher Veränderlichkeit und Größe".

 

Auch heute noch lässt sich gut nachvollziehen, was die Künstler damals empfunden haben. Es ist der Blick vom Weyerberg, der einzigen Erhebung inmitten einer ebenen Landschaft.  Es sind die weitläufigen Wiesen, die Birken, der sanfte Lauf der Hamme, die Sonnenuntergänge – und es ist immer wieder der Himmel, der in Worpswede besonders groß erscheint. Als Fotograf möchte ich die Faszination und die Schönheit dieser Landschaft und dieses einzigartigen Ortes im Bild einfangen.